Betauungsfühler BTF 11356A

07.04.2014

Der Sensor BTF 11356A detektiert kondensierten Wasserdampf auf der Oberfläche mit Hilfe eines elektrischen Streufeldes sowie dessen Temperatur.

Gängige Tests zur Simulation der Zuverlässigkeit von elektronischen Geräten (HAST, THB) lassen nicht immer die Schwachstellen eines Systems richtig erkennen. Betauungstests als beschleunigte Testverfahren geben dazu wichtige Zusatzinformationen, da sie Kondenswasser erfassen.  Der BTF 11356A dient dem Nachweis einer Kondensation von Wasserdampf und ist geeignet, das Kondenswasser zu quantifizieren.

Diese Kondensationssensoren sind monolithisch integrierte Mikrosensoren zur Feuchtedetektion. Die Module bestehen aus einem in Silizium eingebetteten Streufeldkondensator mit integrierter Temperaturmessdiode als Sensorelement sowie einer hybriden Kapazitäts-Frequenzwandlung.

Die Sensorbaugruppe BTF 11356 wandelt die auf der Sensoroberfläche ermittelte kondensierte Wassermasse (µg/mm2) in ein Spannungsaus-gangssignal   (0…1 V) um. Außerdem wird die Temperatur auf der Sensoroberfläche gemessen und ebenfalls als Spannungsausgangssignal     (0…1 V) ausgegeben.

Der Fühler ist besonders zur Montage auf Leiterplatten bzw. Bauelementen in kleinen Gehäusen in direktem thermischen Kontakt zur Unterlage geeignet. Die Bauteile sind auf FR4-Substrat montiert und mit Teflonkabel konfektioniert.

Einsatzbereich der Betauungsfühler: 0 … 85 °C, 5 … 100 % rF


Anwendungen

  • Signalisierung eines Feuchtigkeitsniederschlages aus der Luft
  • Quantitativer Nachweis einer Kondensation auf Oberflächen
  • Nachstellen von Schadensfällen
  • Mikroklimatische Bewertung auf entsprechenden Substraten
  • Analyse Mikroklima unter anwendungsnahen Bedingungen
  • Nachweis bzw. Vermeidung von Mikrokondensation bei Standard- bzw. Umweltsimulationstests in Klimaschränken
  • Einsatz bei Material-/Design-Optimierung
  • Rückführbarkeit eines Mikroklimas aus Sicht (elektrochemischer) Korrosion