Eine der führenden Fachmessen sowie Konferenzen für Sensorik, Messtechnik und IoT-Lösungen in Asien fand diese Woche in Shanghai statt. Vom 16. bis 18. September 2026 trafen sich auf der Sensor China internationale Fachleute für den Dialog und Kooperationen zwischen europäischen und chinesischen Akteuren der Sensorik- und IoT-Branche. Das CiS Forschungsinstitut war auf der jährlich stattfinden Plattform mit einem Konferenzbeitrag sowie einem Messestand vertreten.
Als deutlich anspruchsvoller als noch vor zehn Jahren hat sich die Sensorik-Industrie in China entwickelt. Hierbei werden Sensoren in unterschiedlichsten Bereichen benötigt: humanoide Roboter, jede Art von Drohnen, in der Raumfahrt und genauso in Maschinen der eigenen chinesischen Halbleiterindustrie.
Prof. Thomas Ortlepp, Geschäftsführer am CiS Forschungsinstitut, referierte auf einer der begleitenden Konferenzen unter der Überschrift „Advanced Optical Position Sensing for High-Demand Semiconductor Equipment“ und stellte neue Lösungen für die hochgenaue optische Positionsmessung in Maschinen für die Halbleiterindustrie vor.
Auf einem Gemeinschaftsstand mit dem Nanjing Smart Sensor Institute in Nanjing zeigte das CiS Forschungsinstitut neue Technologien und Sensoren, unter anderem:
- miniaturisierte Mikrokanalkühler für aktive CMOS-Pixelsensoren in der Hochenergiephysik mit denen die Framerate deutlich erhöht werden kann
- Siliziumbasierte optische Photodioden, die ja nach Sensorapplikation im Spektralbereich von 200 bis 1100 nm arbeite sowie in Kontur, Größe und Segmentierung frei gestaltbar sind
- eine Auswahl verschiedener doppelseitiger Strahlungsdetektoren für unterschiedlichste Anforderungen bei Hochenergie-Physikexperimenten
Nach einer Vielzahl von Ausstellern aus China ist Deutschland die zweitgrößte Nation auf der internationalen Messe.



